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Bier
ist beliebt - der Beruf “Brauer und Mälzer” krisensicher!
Jeder
kennt Bier, die allermeisten mögen es: pur oder als Mischgetränk.
Doch wie stellt man es eigentlich her?
Und wer macht das? Bayerisches Bier ist kein Industrieprodukt, sondern das
hochqualitative Ergebnis einer
Mischung aus perfektem handwerklichen Können und modernster Technologie.
In sehr vielen süddeutschen Städten findet man seit Jahrhunderten
eine Brauerei, noch heute sind es über 1200 Braustätten in ganz
Deutschland und alleine 640 in Bayern. Es gibt helle und dunkle, leichte
und alkoholfreie,
bittere und süßere Biere – mehr als 4000 verschiedene Geschmacksrichtungen!
Doch trotz dieser ungeheuren
Vielfalt sind alle nach dem Reinheitsgebot gebraut, dem ältesten Lebensmittelgesetz
der Welt aus dem Jahr
1516.
Ohne Chemie, ohne Zusätze - aber mit viel handwerklichem Können
der Brauer und Mälzer.     Der
Beruf “Brauer und Mälzer” bietet eine außerordentlich
breitgefächerte Ausbildung mit biologischen, chemischen, physikalischen,
technischen und verfahrenstechnischen Inhalten. Dies ist die Basis
für Anstellungsmöglichkeiten in der gesamten Getränke-, Lebensmittel-
und Zulieferindustrie: Brauerei, Mälzerei, Brennerei, Molkerei,
Erfrischungsgetränke oder beim Maschinen- und Anlagenbau.
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Tradition, Erfahrung
und Betriebswirtschaft |
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    Für
die Herstellung eines so hochqualitativen Lebensmittels
wie Bier
ist die fachmännische Beurteilung der Rohstoffe
Grundvoraussetzung.
Zum Bierbrauen ist zudem wichtig, die richtige Dosierung
von Wasser,
Hopfen, Malz und Hefe gemäß der Rezeptur einzuhalten.
Zum anderen
kommen modernste Maschinen, Techniken und Technologien
zum
Einsatz. Und das Bier muss sich natürlich auch verkaufen,
das heißt:
Bier muss in erster Linie dem Kunden schmecken.
Der
Brauer muss sein wohlschmeckendes Produkt nach allen
Regeln der Kunst herstellen können.
Er muss
alte Rezepte bewahren, aber auch mal etwas Neues
probieren; er muss seine Stammkunden voll zufrieden
stellen, aber auch neue Kunden erreichen und darf
Trends nicht verschlafen: leichtes oder dunkles Bier,
obergäriges oder unfiltriertes, in Fässern
oder in Bügelverschluss-Flaschen, als Biermischgetränk
oder Starkbier.
Er muss aber auch wissen, wie man Bier betriebswirtschaftlich
vernünftig herstellt.
Ganz gleich, wie groß oder klein die Brauerei
auch ist, die Ausbildung und der spätere Beruf
des Brauers oder
eine anschließende Weiterbildung (Meister, Diplom-Braumeister,
Master, Bachelor, Diplom-Brauingenieur) sind interessant
und vielfältig: von computergesteuerten Anlagen über
Mikrobiologie, Umweltschutz bis hin zur
Biochemie, Analysentechnik und Energiewirtschaft.
Das gesamte Berufsbild des Brauers und Mälzers
beinhaltet also die faszinierende Mischung aus überlieferter
Tradition und Zukunft. Natur, Handwerk, High Tech,
Teamwork und Intelligenz werden in diesem Beruf interessant
und spannend verknüpft. Und auch trotz eines gesunkenen
Bierdursts der Deutschen: für gut ausgebildete,
geistig wie mobil flexible, engagierte und motivierte
Brauer und Mälzer bieten sich viele Chancen:
innovative
Brauereien, Lebensmittelbetriebe oder die Zulieferindustrie
haben Bedarf an Brauern und Mälzern. Dabei ist
es völlig egal, ob es sich um helle Köpfe
von Jungen oder Mädchen handelt!
Das
Reinheitsgebot ist “die” Verpflichtung
- aber auch Ehre - für jeden Brauer und Mälzer.
Der außerordentliche
Ruf und die herausragende Qualität des bayerischen
Bieres und damit auch der gesamten Branche resultieren
aus diesem Gebot und dem handwerklichen Können.
Wie Ihr selbst Brauer und Mälzer werden könnt,
das erfahrt Ihr auf den nachfolgenden Seiten. |
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